SWG nimmt weitere AKK-Direktlaseranlage in Betrieb
von Ansgar Wessendorf,
SWG hat eine weitere AKK-Direktlaseranlage in Betrieb genommen. Das Unternehmen setzt damit zwei AKK-Faserlaser zur Gravur elastomerer Flexodruckformen ein
(Quelle: SWG)
Die Sächsische Walzengravur GmbH (SWG) in Frankenberg hat Anfang Oktober eine weitere AKK-Direktlaseranlage in die Produktion integriert. Damit verfügt das Unternehmen über zwei AKK-Faserlaser für Gravurbreiten bis 3.200 mm.
Die neue Anlage ergänzt die Fertigung von Elastomer-Flexodruckformen. Bei der Laserdirektgravur entsteht das dreidimensionale Druckrelief durch gezielten Materialabtrag unmittelbar im Elastomer. Neben der präzisen Wiedergabe des Druckmotivs lässt sich dabei auch die Geometrie der druckenden Elemente beeinflussen.
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Reliefgeometrie an die Druckaufgabe anpassen
Der in Krefeld ansässige Hersteller AKK entwickelt und fertigt die Maschinen sowie die zugehörige Hard- und Software am eigenen Standort. Seine Anlagen für die Laserdirektgravur ermöglichen nach Herstellerangaben, Gravurkurven anwendungsspezifisch festzulegen. So lassen sich unter anderem die Flanken der Druckelemente steiler oder flacher ausführen sowie Unterschnitte individuell einstellen. Die gemeinsam mit dem Anwender erarbeiteten Parameter können für spätere Aufträge gespeichert werden.
Diese Einstellmöglichkeiten erlauben es, die Reliefausbildung auf unterschiedliche Druckanforderungen abzustimmen.
Zusammenspiel von Gravur und Reproduktion
SWG verbindet die Direktgravur mit druckspezifischer Beratung, Reproduktion und Colormanagement. Für seine elastomeren Flexodruckformen setzt das Unternehmen je nach Substrat, Druckmaschine und Anwendung unterschiedliche Gummimischungen ein. Zu den Einsatzgebieten zählen der Verpackungsdruck sowie die Herstellung von Servietten, Tapeten und Geschenkpapier.
Beim Colormanagement arbeitet SWG nach eigenen Angaben mit Fingerprints und einem individuellen Profilierungsprozess. Die dabei ermittelten Eigenschaften des Druckprozesses fließen bereits in die digitale Datenaufbereitung ein. Auf diese Weise sollen Druckdaten, Material und Reliefgeometrie auf die jeweiligen Produktionsbedingungen abgestimmt werden.