Aseptische Kartonverpackungen

UFlex nimmt zwei Heidelberg Boardmaster in Ägypten in Betrieb

UFlex nimmt zwei Heidelberg Boardmaster in Ägypten in Betrieb
Starke Partnerschaft für mehr Wettbewerbsfähigkeit: (von links:) Holger Volpert, Global Sales Director Liquid Packaging Solutions bei HEIDELBERG sowie Ashwani Sharma, President & CEO von ASEPTO (Quelle: Heidelberg)

UFlex hat am neuen Standort seiner Sparte Asepto in Ain Shokna, Ägypten, zwei Rollenflexodruckmaschinen vom Typ Boardmaster in Betrieb genommen. Die Systeme sind Teil einer Gesamtinvestition von 126 Millionen US-Dollar. Mit dem Werk steigt die jährliche Produktionskapazität für aseptische Verpackungen nach Unternehmensangaben auf insgesamt 24 Milliarden Einheiten.

Die auf aseptische Kartonverpackungen für flüssige Füllgüter spezialisierte UFlex-Sparte Asepto erweitert mit dem ägyptischen Standort ihre Kapazitäten um zwölf Milliarden Verpackungen pro Jahr. Zusammen mit der Produktion in Indien stehen damit jährlich Kapazitäten für 24 Milliarden Verpackungen zur Verfügung, etwa für Milch und andere Getränke. Das neue Werk soll den Weltmarkt beliefern.

Anzeige

Für den Bedruck der Verpackungsmaterialien setzt Asepto auf zwei Boardmaster der Heidelberger Druckmaschinen AG. „Die Entscheidung für diese Investition basiert auf unserem Anspruch an operative Exzellenz und Technologieführerschaft in der Branche“, sagt Ashwani Sharma, President & CEO von Asepto. Die Automatisierung der Maschinen sowie deren Produktivität, Druckqualität und Effizienz bei hohen Auflagen waren demnach wesentliche Kriterien für die Investition. „Dadurch können wir noch schneller auf Kundenanforderungen reagieren und gleichzeitig höchste Qualitäts- und Leistungsstandards einhalten.“

Automatisierung für hohe Auflagen

Die Boardmaster ist für die industrielle Verpackungsproduktion ausgelegt. Heidelberg nennt eine Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 600 m/min und eine Maschinenverfügbarkeit von bis zu 90 Prozent. Automatisierte Auftragswechsel, Fehlerkontrolle und Prozesssteuerung sollen Rüstzeiten verkürzen und eine weitgehend unterbrechungsfreie Produktion ermöglichen. Nach Herstellerangaben lässt sich damit die Gesamtanlageneffektivität steigern.

Heidelberg wertet den Auftrag zugleich als Beleg für die wachsende Bedeutung indischer Verpackungshersteller im internationalen Markt. Die Investition unterstreiche „das starke Wachstum indischer Verpackungsproduzenten, ihre zunehmend größere Bedeutung für den Weltmarkt und damit auch ihr Potenzial für das Kerngeschäft von Heidelberg“, sagt Dr. David Schmedding, Vorstand Technologie & Vertrieb.

UFlex Limited mit Hauptsitz in Indien produziert vor allem flexible Verpackungslösungen und verfügt über Produktionsstätten unter anderem in Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mexiko, Polen, Ägypten, den USA, Ungarn und Nigeria. Das Unternehmen beliefert die Konsumgüter- und Pharmaindustrie sowie die Automobil- und Baubranche. Zu den Anwendungen zählen Verpackungen für Lebensmittel, Getränke, Kosmetik und Haushaltsprodukte.