Die MGI JETvarnish 3D Web 400 kombiniert digitale UV-Spotlackierung und Metallisierung in einem Rolle-zu-Rolle-Prozess
(Quelle: Canon)
Konica Minolta hat die Markteinführung der MGI JETvarnish 3D Web 400 gestartet. Das Rolle-zu-Rolle-System kombiniert digitale UV-Spotlackierung und Metallisierung in einem Produktionsdurchgang und richtet sich an Hersteller flexibler Verpackungen sowie Etikettendruckereien.
Die JETvarnish 3D Web 400 kann mit Offset-, Flexo-, Toner- und Inkjet-Druckverfahren kombiniert werden. Sie verarbeitet gestrichene und ungestrichene Materialien, synthetische Bedruckstoffe, Folien und Selbstklebeetiketten. Möglich sind flache sowie taktil erhabene Spotlackierungen und Metallisierungen.
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Unterschiedliche Anlagenkonfigurationen
Die Maschine wird mit einem oder zwei Lackwerken sowie wahlweise mit der Folienstation iFOIL angeboten. Optional steht ein semirotatives Stanzwerk für die Inline-Verarbeitung von Etiketten zur Verfügung. Es umfasst zwei Längsschneider und eine automatische Höhenverstellung für unterschiedliche Materialstärken. Stanzen, Schneiden und Entgittern lassen sich damit in den Veredelungsprozess integrieren.
Die Produktionsgeschwindigkeit beträgt bis zu 42 m/min. Auf Grundlage einer TIFF-Datei kann das System innerhalb eines Designs unterschiedliche Lackschichtdicken von flach bis maximal 232 Mikrometer erzeugen. Mit dem MGI Smart Scanner AIS wird das Register während der Produktion überwacht. Das System korrigiert Abweichungen durch Schräglage, Dehnung, Schrumpfung oder Verschiebung der Bahn automatisch.
Die Folienstation ermöglicht Metallisierungseffekte in unterschiedlichen Farben sowie Hologrammapplikationen bei Bahnbreiten zwischen 200 und 400 mm. Variable Daten können ebenfalls in die digitale Veredelung eingebunden werden. Damit ist die Anlage insbesondere für kleine und mittlere Auflagen sowie personalisierte Anwendungen ausgelegt.