Flexoplattenherstellung

Flex-Punkt erweitert Kapazitäten mit zweitem Flexcel-NX-System

Flex-Punkt erweitert Kapazitäten mit zweitem Flexcel-NX-System
Flex-Punkt ergänzt seine Druckformherstellung um ein zweites Flexcel NX Wide 4260 von Miraclon. Das zusätzliche System soll die Produktionssicherheit bei der Flexoplattenherstellung erhöhen und mehr Spielraum für Auftragsspitzen schaffen (Quelle: Flex-Punkt)

Die Flex-Punkt Druckformen GmbH hat ein zweites Flexcel NX Wide 4260 von Miraclon für die Herstellung von Flexoplatten in Betrieb genommen. Mit der Investition will der Druckvorstufendienstleister aus Melle-Wellingholzhausen seine Produktionssicherheit erhöhen und Auftragsspitzen flexibler bewältigen.

Das im September 2026 installierte System übernimmt inzwischen den Großteil der täglichen Produktion. Die seit 2013 eingesetzte Anlage bleibt weiterhin in Betrieb: Sie wird parallel genutzt, wenn zusätzliche Kapazitäten benötigt werden oder Sonderprojekte die regulären Abläufe beeinträchtigen könnten. Nach Angaben von Geschäftsführer David Weber stand die Absicherung der Produktion im Mittelpunkt der Investition. Zugleich sollen sich kurzfristige Kundenanfragen besser in die Fertigung einplanen lassen.

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Plattenwechsel ohne Anpassung bestehender Aufträge

Neben der Erweiterung hat Flex-Punkt seine Produktion auf Flexcel-Prime-Platten umgestellt. Das Unternehmen war bereits vor deren Markteinführung im März 2026 an Betatests beteiligt. Laut Geschäftsführer Vadim Becker waren beim Wechsel weder neue Kennlinien bei den Druckereikunden noch Anpassungen bestehender Aufträge erforderlich. Eine schnellere Nachbelichtung habe zudem einen bisherigen Engpass in der Flexoplattenfertigung entschärft.

Flex-Punkt beschäftigt mehr als 60 Mitarbeitende und betreut unter anderem Kunden im flexiblen Verpackungsdruck. Das Leistungsspektrum reicht von Artwork und Reproduktion über Proofing bis zur Herstellung von Flexodruckformen.