Vetaphone präsentiert neues Corona-System für Extrusionsanlagen
von Ansgar Wessendorf,
Vetaphone VE2C-K Corona-Behandlungssystem für Blasfolienanwendungen mit optionalen Führungswalzen
(Quelle: Vetaphone)
Vetaphone, Erfinder und Pionier der Corona-Oberflächenbehandlung, hat ein neues System speziell für den Blasfolienmarkt vorgestellt. Das Modell VE2C-K wird erstmals auf der kommenden Plast-Messe in Mailand präsentiert.
Im Rahmen seines kontinuierlichen Engagements im Bereich der Oberflächenbehandlung erweitert der dänische Hersteller damit sein Portfolio um eine Lösung, die gezielt für Blasfolienanwendungen entwickelt wurde. Die VE2C-K ist optimal für den vertikalen Bahnverlauf dieses Extrusionsverfahrens ausgelegt und ermöglicht einen uneingeschränkten Zugang zum Einfädeln der Bahn. Serienmäßig ist das System mit Walzen mit 200 mm Durchmesser ausgestattet, wodurch auch hohe Corona-Leistungen zuverlässig verarbeitet werden können.
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Vetaphone betont, dass eine gleichbleibend hohe Performance entscheidend für eine stabile und unterbrechungsfreie Produktion ist – insbesondere in nachgelagerten Converting-Prozessen. Die Corona-Technologie des Unternehmens ist daher darauf ausgelegt, kundenspezifische Anforderungen durch maßgeschneiderte Lösungen zu erfüllen. Die VE2C-K ist ein aktuelles Beispiel dieser Entwicklungsphilosophie.
Laut Kevin McKell, Chief Sales Officer bei Vetaphone, handelt es sich bei der VE2C-K um ein voll ausgestattetes Corona-System für die Blasfolienproduktion: „Die VE2C-K vereint unsere 75-jährige Erfahrung in der Oberflächenbehandlung mit modernsten Fertigungstechnologien. Das Ergebnis ist ein System, das Extruder nahezu im ‚Set-and-Forget‘-Betrieb nutzen können.“
Die konstante Erzielung stabiler Dyne-Werte über verschiedene Substrate hinweg basiert laut Vetaphone auf der Kombination hocheffizienter Generatoren und dem optimierten Design der Corona-Station mit modernen Elektroden.
Die Generatoren sind zudem als OEM-integrierte Version verfügbar, wodurch Maschinenhersteller ihre Konstruktionen und Gesamtkosten optimieren können. Neben der hauseigenen iCC8-HMI stehen verschiedene Feldbus-Optionen wie Profinet, Modbus und Powerlink zur Verfügung, die eine nahtlose Integration in bestehende OEM-Steuerungsumgebungen ermöglichen.
Wie alle Corona-Stationen von Vetaphone unterstützt auch die VE2C-K eine Segmentkonfiguration für partielle oder spurbezogene Behandlung sowie Wartungsarbeiten innerhalb weniger Minuten – ein wesentlicher Beitrag zur Maximierung der Anlagenverfügbarkeit.
Zu den technischen Spezifikationen zählen Behandlungsbreiten von 950 mm bis 2.600 mm in der Standardausführung; weitere Breiten sind auf Anfrage erhältlich. Die maximale Betriebsgeschwindigkeit beträgt bis zu 500 m/min und liegt damit deutlich über den aktuellen Anforderungen moderner Blasfolienanlagen. Dies macht das System zukunftssicher für kommende Entwicklungen der Branche.
Die Elektroden sind wahlweise in Aluminium oder Edelstahl verfügbar. Für die Walzenbeschichtung stehen Silikon, vulkanisierter Gummi oder Keramik zur Auswahl.