Laut W&H interessierten sich viele Kunden auf der Interpack für Lösungen, mit denen Verpackungen nachhaltiger produziert werden können (Quelle: Windmöller & Hölscher)
Windmöller & Hölscher und die Tochtergesellschaft Garant Maschinenhandel haben die Interpack 2026 in Düsseldorf für Gespräche mit internationalen Kunden und Partnern genutzt. Im Mittelpunkt standen Themen wie nachhaltige flexible Verpackungen, Monomaterialien, Recyclingfähigkeit, PCR-Einsatz, papierbasierte Anwendungen sowie Automationslösungen am Standort Lengerich.
Die Interpack 2026 in Düsseldorf ist für Windmöller & Hölscher (W&H) und die Tochtergesellschaft Garant Maschinenhandel abgeschlossen. Die internationale Messe für Verpackung, Dosierung, Verarbeitung und Logistik fand vom 7. bis 13. Mai 2026 statt.
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Nach Angaben der Unternehmen war der Messestand an nahezu allen Tagen sehr gut besucht. Im Mittelpunkt standen Gespräche mit Kunden und Partnern aus verschiedenen internationalen Märkten. Bestehende Kundenbeziehungen seien vertieft und neue Kontakte geknüpft worden.
„Die Interpack war für uns in diesem Jahr besonders ein Ort des Austauschs und der Begegnung“, so das Fazit von Nicolai Bisgaard, Vertriebsleiter Asia Pacific bei W&H. „Die Gespräche mit unseren Kunden haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig partnerschaftliche Zusammenarbeit ist, um die Herausforderungen der Branche gemeinsam zu gestalten.“
Besuchergruppen am Standort Lengerich
Für internationale Besuchergruppen bot die räumliche Nähe der Messe zu den Headquarters von W&H und Garant in Lengerich nach Unternehmensangaben zusätzlichen Nutzen. Mehrere Gruppen nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die Kompetenzen und technischen Möglichkeiten der Unternehmen zu informieren.
Nachhaltigkeit und Design for Recycling
Ein zentrales Gesprächsthema auf der Messe war Nachhaltigkeit. Laut W&H interessierten sich viele Kunden für Lösungen, mit denen Verpackungen nachhaltiger produziert werden können. Dabei standen Effizienz, Design for Recycling, Monomaterialien und der Einsatz von recyceltem Material im Vordergrund. Die Gespräche wurden auch im Zusammenhang mit europäischer und internationaler Gesetzgebung geführt.
Als Ausgangspunkt diente häufig ein sogenanntes W&H-Supermarktregal. Dieses zeigte nach Unternehmensangaben eine Sammlung internationaler MDO-PE-Verpackungen, die von W&H-Kunden weltweit industriell hergestellt werden. Darüber hinaus präsentierte das Regal Beispielverpackungen für verschiedene Anwendungen, darunter Papieranwendungen mit und ohne Barriere, Monomaterialverpackungen mit und ohne Barriere sowie Verpackungslösungen mit PCR-Anteil.
Papierbasierte Verpackungen und E-Commerce
Auch papierbasierte Verpackungslösungen der W&H-Tochter Garant stießen laut Unternehmen auf Interesse. Genannt wurden insbesondere Anwendungen im E-Commerce, darunter gepolsterte Versand- und Retourenbeutel aus Papier. Dieser Bereich werde als wachsender Markt wahrgenommen.
Im Umfeld der Messe fand außerdem ein Garant Open House am Standort Lengerich statt. Dort wurden Automationslösungen vorgestellt. Der Fokus lag auf integrierten Prozessen von der Beutelherstellung über End-of-Line-Automation bis zum Palettieren.
Ausblick auf weitere Zusammenarbeit
W&H und Garant ziehen nach der Interpack eine positive Bilanz. Die Unternehmen verweisen auf neue Impulse aus den Messegesprächen sowie auf gestärkte Partnerschaften. Innovation, Zusammenarbeit und Kundennähe sollen nach Unternehmensangaben auch in den kommenden Monaten zentrale Faktoren bleiben.