Curtis Packaging erhält cp3-Zertifizierung

Fälschungsschutz für Luxusverpackungen

Fälschungsschutz für Luxusverpackungen
Mit der cp3-Zertifizierung kann Curtis Packaging unsichtbare Daten, Codes oder Logos in das Druckbild oder den Lack von Luxusverpackungen integrieren und per Smartphone-App auslesen (Quelle: Koenig & Bauer)

Curtis Packaging ist von Koenig & Bauer Vision & Protection als „Certified Protected Print Provider“ (cp3) zertifiziert worden. Nach Angaben der Unternehmen ist Curtis damit der erste Druckbetrieb in den USA, der unsichtbare Sicherheitsmerkmale während des Druckprozesses in Luxusverpackungen integrieren kann.

Das cp3-Programm qualifiziert Druckereien für den Einsatz verschiedener Schutztechnologien sowie für die Beratung von Markeninhabern. Daten, Codes oder Logos werden bereits in der Vorstufe in das Druckbild oder den Lack eingebettet. Die Merkmale sind für das bloße Auge nicht sichtbar und sollen das Verpackungsdesign nicht verändern.

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Zur Auswertung wird das gedruckte Motiv mit einer Smartphone-App optisch analysiert. Die Anwendung entschlüsselt die hinterlegten Informationen und ermöglicht damit die Überprüfung der Produktauthentizität. Je nach Freigabe durch den Markeninhaber können Verbraucher, Händler oder Hersteller auf die Daten zugreifen.

Zu den im Programm eingesetzten Verfahren gehört die Stegano-Technologie. Dabei werden zusätzliche gesicherte Informationsebenen unauffällig in das Druckbild einer Verpackung integriert. Die Kennzeichnung kann zur Authentifizierung sowie zur Rückverfolgung eines Produkts innerhalb der Lieferkette genutzt werden.

Nach Angaben von Kerry Brown, Chief Operating Officer bei Curtis Packaging, ging der Zertifizierung eine technische Prüfung voraus. Das Unternehmen will die Technologie vor allem für Kunden aus dem Luxusverpackungssegment einsetzen und gemeinsam mit den Markeninhabern an anwendungsspezifischen Schutzkonzepten arbeiten. Curtis Packaging und Koenig & Bauer arbeiten nach Unternehmensangaben seit 30 Jahren zusammen.