Eine der größten Einzelinvestitionen in der Unternehmensgeschichte ist die Smart Factory am Stammsitz in Herford. Mit vier vollautomatisierten, robotergestützten Fertigungszellen schafft Inometa die Grundlage für eine hochproduktive, digital vernetzte Serienfertigung im Sinne von Industrie 4.0. Das Ergebnis sind durchgängig wirtschaftliche Produktionsprozesse bei gleichzeitig höchster Fertigungsqualität und Prozesssicherheit
(Quelle: Inometa)
Als Firmengründer Wilfried Tappe 1981 in einer kleinen Garage im Herzen Herfords mit der Fertigung von Aluminiumwalzen begann, legte er den Grundstein für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Heute, im Jahr 2026, feiert die Inometa GmbH ihr 45-jähriges Bestehen. Aus dem einstigen Ein-Mann-Betrieb ist ein international anerkannter Technologieführer für hochpräzise Walzen- und Systemlösungen entstanden.
Die Entwicklung des ostwestfälischen Familienunternehmens basiert auf einer konsequenten Verbindung von unternehmerischen Werten, technologischer Innovationskraft, hoher Fertigungstiefe und nachhaltigem Handeln. Diese Kombination macht Inometa seit Jahrzehnten zu einem verlässlichen Partner der Druck-, Converting- und weiterer Hightech-Industrien.
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Werte eines Familienunternehmens und gelebter Teamgeist
Heute führen Cedric Tappe und Mitgeschäftsführer Christof Schotten das Unternehmen in zweiter Generation. Dabei prägen langfristiges Denken, partnerschaftliche Zusammenarbeit und ein hoher Qualitätsanspruch bis heute die Unternehmenskultur. Verlässliche Kundenbeziehungen auf Augenhöhe bilden das Fundament des nachhaltigen Unternehmenserfolgs.
Eine zentrale Rolle spielen dabei die rund 200 Mitarbeitenden. Viele von ihnen wurden im eigenen Unternehmen ausgebildet und verfügen über langjährige Erfahrung. Mit einer modern ausgestatteten Ausbildungswerkstatt und derzeit 16 technischen Auszubildenden investiert Inometa gezielt in den eigenen Nachwuchs und begegnet dem Fachkräftemangel mit einer nachhaltigen Ausbildungsstrategie.
Pioniergeist als Motor der Innovation
Die Geschichte von Inometa ist eng mit technologischen Meilensteinen verbunden. Bereits vor mehr als 35 Jahren gehörte das Unternehmen zu den ersten Herstellern, die kohlenstofffaserverstärkte (CFK) und glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) im Walzenbau einsetzten. Die leichten Faserverbundwerkstoffe überzeugen überall dort, wo höchste Präzision, geringe Massen und exzellente Schwingungsdämpfung gefordert sind.
Diesen Innovationsanspruch setzt Inometa heute konsequent in seiner Smart Factory am Stammsitz um. Eine Investition in vier vollautomatisierte, robotergestützte Fertigungszellen ermöglicht eine hochproduktive, digital vernetzte Serienfertigung nach den Prinzipien von Industrie 4.0. Das Ergebnis sind wirtschaftliche Produktionsprozesse bei gleichzeitig höchster Fertigungsqualität.
Mehr als Walzen: Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Der Unternehmensleitsatz „More than rollers“ beschreibt den Anspruch von Inometa treffend. Das Unternehmen bietet weit mehr als klassische Walzen und deckt heute die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Entwicklung über die Fertigung und das hochpräzise Mehrebene-Wuchten bis hin zur funktionalen Oberflächenveredelung.
Das Spektrum reicht von verschleißfesten und temperaturbeständigen bis zu Antihaft-Beschichtungen für unterschiedlichste industrielle Anwendungen. Mit Systemlösungen wie dem INOflex-Programm erhalten Kunden im Flexodruck sämtliche rotierenden Komponenten für Druckwerk und Bahnführung aus einer Hand. Dieses integrierte Konzept reduziert Schnittstellen, vereinfacht Prozesse und erhöht die Prozesssicherheit.
Darüber hinaus erschließt Inometa konsequent Zukunftsmärkte. Speziell entwickelte Leichtlaufwalzen für die Batterieproduktion ermöglichen die hochpräzise und faltenfreie Führung empfindlicher Elektroden- und Separatorfolien bei minimalem Anlaufmoment – ein entscheidender Beitrag für die Fertigung moderner Energiespeicher.
Partnerschaft und Nachhaltigkeit als Zukunftsstrategie
Inometa versteht sich nicht als klassischer Zulieferer, sondern als Entwicklungspartner seiner Kunden. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Lösungen, die über einzelne Produkte hinausgehen und langfristigen Mehrwert schaffen.
Ebenso konsequent verfolgt das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie. Der Leichtbau reduziert den Materialeinsatz und senkt aufgrund geringerer Massenträgheit den Energieverbrauch in den Maschinen der Anwender deutlich. Ergänzt wird dieser Ansatz durch digitale Entwicklungen wie INOid, eine cloudbasierte digitale Produktidentität, die eine lückenlose Lebenszyklusverfolgung ermöglicht. So entstehen transparente, ressourcenschonende und zukunftsfähige Produktionsprozesse.
45 Jahre nach den ersten Aluminiumwalzen aus einer Herforder Garage steht Inometa heute für Präzision, Innovationskraft und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Mit kontinuierlichen Investitionen in Technologie, Digitalisierung und qualifizierte Mitarbeitende sieht sich das Familienunternehmen bestens aufgestellt, um auch die industriellen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte aktiv mitzugestalten.