Papierbasierte Verpackungssysteme

Stahl erweitert Portfolio an Barrierelacken

Stahl erweitert Portfolio an Barrierelacken für papierbasierte Verpackungssysteme
Die Repura-Barrierelacke von Stahl sind für papierbasierte Verpackungssysteme ausgelegt und verbinden funktionale Barriereeigenschaften mit Recyclingfähigkeit (Quelle: Stahl)

Die Stahl hat ihre Repura-Technologie für papierbasierte Verpackungsanwendungen weiterentwickelt. Ziel der Beschichtungssysteme ist der funktionale Ersatz konventioneller Kunststoffbarrieren bei gleichzeitiger Sicherstellung zentraler Schutzanforderungen in Verpackungsprozessen.

Die Lösungen sind auf die Anforderungen moderner Verpackungssysteme ausgelegt und sollen insbesondere in Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Produktschutz und Materialeffizienz eingesetzt werden.

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Barriereeigenschaften und Materialkreislauf

Die Repura-Beschichtungen bieten Schutz gegen Fett und Öl, Wasserdampf (MVTR) sowie Sauerstoffdurchlässigkeit (OTR). Damit sollen sie die Produkt- und Verpackungsintegrität während Lagerung, Transport und Nutzung unterstützen. Die Systeme sind für Papier, Karton sowie flexible Substrate vorgesehen und können an unterschiedliche Anwendungen angepasst werden. Zudem sind sie für den direkten Lebensmittelkontakt geeignet.

Ein zentraler Entwicklungsaspekt ist die Recyclingfähigkeit der beschichteten Verpackungen. Die Systeme sind so konzipiert, dass sie die Repulpierbarkeit von Papier- und Kartonverbunden erhalten und damit eine Rückführung in bestehende Papierkreisläufe ermöglichen sollen.

Anwendungen und Einordnung

Die Beschichtungslösungen kommen insbesondere in Lebensmittel- und Konsumgüterverpackungen zum Einsatz. Sie sollen die Substitution von Kunststofffolien und Mehrschichtverbunden durch papierbasierte Alternativen unterstützen, ohne die funktionale Leistungsfähigkeit der Verpackung zu beeinträchtigen.

Aus Unternehmenssicht liegt der Fokus auf der Verbindung von funktionalem Produktschutz und recyclinggerechter Materialgestaltung.